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Harte Zeiten und Goldgräber-Stimmung in Argentinien


(15.07.2002) -  

Argentiniens Weinwirtschaft durchlebt derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Während die exportierenden Erzeuger - das sind allerdings nur 10 Prozent der argentinischen Betrieben - dank des eingebrochenen Peso-Kurses auf den Märkten der Welt mit preisgünstiger Ware Furore machen, leiden die übrigen unter der Rezession und dem sinkenden Weinkonsum im Lande. Hoffnung könnte für sie allenfalls aus ausländischen Investitionen kommen, die ihrerseits wiederum vom schwachen Peso-Kurs begünstigt werden, und unter denen sich Hoffnung auf ein neues Eldorado breitmacht. Die Spirale Unterentwicklung - wirtschaftliche Abhängigkeit - Unterentwicklung dreht sich offenbar für die Südamerikaner immer weiter.


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