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Johnson gegen Parker: Religiöser Imperialist!


(28.08.2005) -  

Mit harten Bandagen wird derzeit wieder einmal zwischen britischen und amerikanischen Weinpäpsten gekämpft. Hugh Johnson, der wahrscheinlich erfolgreichste Weinschriftsteller der Welt, hat dem US-Kritiker Robert Parker vorgeworfen, er stelle im Weinbereich das dar, was George W. Bush in der Politik sei: ein militaristischer, aggressiver Imperialist. So wie Bush seinen religiös motivierten Feldzug gegen das Böse in der Welt führe, so versuche Parker, die Weinwelt in Gut und Schlecht zu dichotomisieren, um das Schlechte gnadenlos zu bekämpfen. Verständlich werden solche Vorwürfe nur auf dem Hintergrund der Tatsache, dass Johnson demnächst seine Autobiografie "A Life Uncorked" auf den Markt bringt, für die er die Werbetrommel rühren muss. Vielleicht hätte er dieses Mal aber doch besser die Kirche im Dorf gelassen!


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