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Parker zweifelt am Erfolg der 2006er Bordeauxkampagne


(20.05.2007) -  

Skepsis, ob die 2006er-Primeurkampagne in Bordeaux Erfolg hat, äußerte jetzt der US-Weinguru Robert Parker jr. laut "decanter.com". Gründe dafür seien leere Geldbeutel und ein schwacher Dollar im Verhältnis zum Euro, wie auch die noch immer beträchtlichen Lagerbestände an Weinen der ausgezeichneten Jahrgänge 2000 und 2005, denen die vermutete Tendenz der Erzeuger, die Preise gegenüber 2005 nicht substanziell zu senken, nicht eben entgegen komme. Auch britische Weinhändler scheinen nicht gewillt, "en primeur" zu verkaufen, wenn die Preise zu nahe an denen des 2005er-Jahrgangs und zu weit entfernt von denen des 2004er liegen sollten. Mit diesem Urteil wird Parker sich im Bordeauxgebiet kaum neue Freunde machen: Wahrscheinlicher ist, dass noch weiterer Châteaux ihn in Zukunft von den Primeurverkostungen ausschließen, wie es Chasse Spleen, Haut Bages Libéral und andere laut "jancisrobinson.com" bereits heute tun.


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